Erste Saisonniederlage der TSG Handballer
TMBW Berlin TSG Lübbenau 40 : 36 ( 20 : 13 )
Die Erfolgsserie der Spreewälder ist beendet. Eine durchschnittliche Leistung reichte nicht, um sich in Berlin gegen den TMBW, einen Mitfavoriten dieser Meisterschaft zu behaupten. Die Gastgeber hoch motiviert und mit schnellem dynamischen Spielaufbau. Nur bis zum 3 : 3 konnten die Gäste das Spiel ausgeglichen halten und die Herausforderung der Hausherren annehmen. Ihr starker Tormann Michael Steckenborn verhinderte beste Torchancen des Tabellenführers und ermöglichte über schnelle Konter eine 10 : 6 Führung seiner Mannschaft. Dem Spiel der Gäste fehlte gegen eine harte, oft ruppige Deckung, der Druck in die Tiefe. Rene Sewald und Sebastian Schultz mit 2 Strafwürfen verkürzten den Spielstand auf 11 : 8. Doch der Lübbenauer Deckungsblock war zu brav. Er erlaubte den Berlinern leicht erzielte Tore. Es fehlte das rechtzeitige und entschlossene Aufnehmen des Körperkontaktes gegen die wurfstarken Rückraumschützen der Berliner Kai Grellmann und Björn Kiewel. Man ließ den Gästen Zeit für den Spielaufbau, die bis zur 25. Minute den Spielstand auf 19 : 11 ausgebaut hatten. Auch die Torleute konnten ihre Leistung nicht abrufen. Dem TSG Team fehlte der Wille und der Ehrgeiz gegen eine kompakte Deckung das eigene Spiel durchzusetzen. So war der Halbzeitstand von 20 : 13 fasst schon eine Vorentscheidung.
Auch im 2. Spielabschnitt dominierten die Hausherren mit schnellem Umschalten von Abwehr - auf Angriffsspiel. Während die TSG Männer beste Torchancen ausließen und selbst im Konterspiel scheiterten, nutzten die Berliner Schwächen im Umkehrspiel der Spreewälder. In der 47. Minute hatten sie beim Spielstand von 33 : 23 einen 10 Tore Vorsprung herausgespielt. Das Spiel war entschieden. Im Bemühen eine deutliche Niederlage einzugrenzen, verkürzten Sebastian Köhler, Matthias Drannaschk und Rene Sewald den Spielstand auf 39 : 35. Den letzten Treffer der Begegnung setzte Christopf Wilde zum 40 : 36. Ein Spitzenspiel, in dem die TSG Männer gegen hoch motivierte Gastgeber gewohnte Leistungen nicht abrufen konnten, an einer aggressiven, hart körperorientierten Deckung scheiterten und ihre erste Saisonniederlage einstecken mussten.
E.Schelletter |
