30/01 2012 Die Erste hatte kein Glück bei der Fortuna...Werte Handballfreunde... Fortuna Neubrandenburg
26 : 22 ( 14 : 8 )
Die Voraussetzungen für dieses –wie erwartet- schwere Auswärtsspiel in Neubrandenburg waren alles Andere als gut. Trainer Schelletter standen zwar 13 Spieler als Kader zur Verfügung, aber ein Großteil seiner Leistungskader ging angeschlagen in das Spiel. So haben seit längerem Sebastian Schultz, Christoph Wilde und Dustin Trenkmann mit leichten Verletzungen zu kämpfen. Stefan Richter war ebenfalls nicht einsatzfähig. Trotzdem wollte man dem Gegner zeigen, dass sich die TSG –berechtigt- im oberen Tabellendrittel etabliert hat.
Nach der 5:0 Führung des Gastgebers, zog Trainer Schelletter die grüne Karte und formierte sein Team um. Mit Spielgestalter Sebastian „Seb“ Schultz wurde nach und nach das Angriffspiel geordneter und man kam zu den ersten Torerfolgen. Nachdem Andre Krüger, auf der linken Außenposition, einen Konter zum Spielstand 8:5 erfolgreich abschloss, konnte auch er das Spiel nicht weiter bestreiten. Eine Verletzung an der Hand verhinderte seinen weiteren Einsatz. Neubrandenburg erhöhte noch einmal das Tempo und die Fortuna nutzte ihre Kontermöglichkeiten konsequent. Somit gingen sie auch -in dieser Höhe durchaus berechtigt- mit 14:8 in die Halbzeit.
Christoph Wilde traf jetzt aus dem Rückraum und war nun immer weniger von der gegnerischen Deckung, mit fairen Mitteln, zu halten. Die fälligen Strafwürfe wurden sicher verwandelt. Die, sich ergebenden, Chancen im Überzahlspiel wurden aber leider nicht ausreichend genutzt. Hier fehlte es an der notwendigen taktischen Disziplin und am konsequenten Abschluss. Dennoch konnte man sich auf 20:16 heran kämpfen. Die Deckung stand gut und -der wiederum gut aufgelegte- Tony Mudrick im Tor hielt die Mannschaft im Spiel. Über die Spielstände 21:18 bis zum 24:21 begann nun die heiße Endphase. Im Alles oder Nichts, unterliefen dem Team aber einfache, technische Fehler um am Ende den Spielstand noch enger zu gestalten. Die Niederlage ist sicherlich kein Beinbruch, aber hätte bei einer nicht so desolaten Anfangsphase geringer ausfallen können. |

