06/02 2012

Heimsieg gegen 1. SV Eberswalde war kein Selbstläufer...

 

 

TSG Lübbenau : SV Eberswalde

 

 

TSG Lübbenau – 1. SV Eberswalde 30:27 (Halbzeit 18:15)


 

"Wenn man sich mitten im Abstiegskampf befindet und Auswärts beim Tabellendritten antritt, kann man eigentlich nur gewinnen."

 

... So die warnenden Worte von Trainer Sylvio Schelletter in der Vorbereitung, zur Situation der Gäste aus Eberswalde. Erfreulicherweise waren, bis auf Torwart Tony Mudrick, alle Spieler der TSG einsatzfähig. Die Zuschauer der -gut besuchten- Sporthalle sahen von Anbeginn an, ein kampfbetontes und spannendes Spiel. Das Team von Lübbenau konnte sich gegen die starke Defensive von Eberswalde -nach ausgeglichener Anfangsphase-  über die Spielstände 8:5, 10:7, bis zur 18. Minute erstmalig, auf 5 Tore absetzen.

 

Hier führte Sebastian Schultz klug Regie und über ein gefälliges Laufspiel gelang es, die Deckung auszuspielen und zu Torerfolgen aus dem Rückraum (Dustin Trenkmann, Sebastian Schultz, Rene Sewald) und der linken Außenposition (Andre Krüger) zu kommen. Erfreulich auch, dass in dieser Phase gute Konterspiel, mit erfolgreichen Abschlüssen von Matthias Lehmann und Sebastian Köhler. Die Deckung stand solide, aber es zeigte sich, dass es dem Lübbenauer Deckungszentrum nicht gelang, den stark aufspielenden Kreisläufer Nietzel in den Griff zu bekommen.



 

Er war meist nur durch Fouls zu stoppen. Somit kam es auch, dass sich Matthias Lehmann, schon in der 24. Minute, die zweite Zeitstrafe einhandelte und man die Deckungsformation umstellen musste. Ebenfalls auffallend, als Spielgestalter und Vollstrecker zugleich, waren die Aktionen von Moritz Assmann.

 

Er wurde nun, da Eberswalde -wieder- auf zwei bis drei Tore heran kämpfte, teilweise in Manndeckung genommen.       Ebenfalls einen ständigen Begleiter, während des gesamten Spieles, hatte Christoph Wilde an seiner Seite.  Mit einem sehenswerten Treffer, jenseits der Fernwurfzone (Dustin Trenkmann), ging man mit 18:15 in die Kabinen.

 

In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit gelang es den Eberswaldern, beim Stand von 20:19, sich auf Augenhöhe heranzuspielen. Anschließend eine starke Phase der Lübbenauer. Steve Sangl parierte einen Strafwurf und der, anschließend ins Tor gewechselte, Lars Kasper vereitelte zwei Großchancen der Eberswalder.  Diszipliniert im Angriff die taktischen Vorgaben gespielt und erfolgreich verwandelt (Christopher Perschk, Christoph Wilde) konnte man sich bis auf 23:19 absetzen und glaubte sich in ein sicheres Fahrwasser gebracht zu haben.

 

Aber bei den derzeitigen Temperaturen kann dieses auch zufrieren...

 

Man versäumte es, sich weiter abzusetzen und vergab leichtfertig die -wenigen- Großchancen. Eberswalde spielte und kämpfte beherzt weiter und kam wieder auf ein Tor heran. Sie versuchten es mit den verschiedensten Deckungsvarianten bis hin zur kompletten Manndeckung, um hier unbedingt zu punkten. Aber die Lübbenauer ließen sich in dieser hektischen Phase nicht beirren und hatten auf alles die richtige Antwort !

 

Beim Stand von 30:26 in der 59. Minute war die Entscheidung gefallen. Ein hartes Stück Arbeit der Lübbenauer, gegen ein stark aufspielendes Eberswalder Team.   

 



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