20/09 2010 TSG Lübbenau – SSV Falkensee 31 : 23 ( 14 : 12 )TSG Handballer bestätigten Favoritenrolle
Mit einem deutlichen Erfolg eröffneten die TSG Handballer die Meisterschaft der Saison 2010 / 11 in der Brandenburg – Liga. Doch unter dem Druck der Favoritenrolle gegen den hoch motivierten Aufsteiger, brauchten die Hausherren ganze 5 Minuten, bevor Christoph Wilde der Eröffnungstreffer gelang. Der Erfolgszwang ließ die Nerven flattern. Nervöser Spielverlauf und schlechte Chancenverwertung auf beiden Seiten. Mit Willensstärke und hohem kämpferischem Einsatz konnten die Gäste spielerische Vorteile des Gastgebers ausgleichen. Technische Fehler in ihrem Angriffsspiel nutzten die TSG Männer mit 4 Konterangriffen in Folge zur 8 : 4 Führung. Doch Schwachpunkt im Spiel des Favoriten war deren Deckungsverhalten, das den Gästen zu viel Raum für den erfolgreichen Torwurf ließ. In der 26. Minute hatten sie mit einem Strafwurf den Spielstand auf 12 : 11 verkürzt und ein starker Tony Mudrick im Lübbenauer Tor verhinderte mit 2 gehaltenen Strafwürfen gar den Führungstreffer der Gäste. Das schien ein Signal für die Mannschaft zu sein. Mit schnellen Pässen und gezielter Laufarbeit hatten sie zu ihrem beweglichem Angriffsspiel gefunden. Und dem nach langer Verletzungspause in den Kader zurückgekehrten Andre Krüger gelang mit 2 sehenswerten Treffern der Halbzeitstand zum 14 : 12 Nachdem beide Mannschaften im 2. Spielabschnitt ihren ersten Angriff nicht nutzen konnten, gelang den TSG Männern über Rene Sewald, Matthias Drannaschk und Christopher Perschk die Führung auf 17 : 14 auszubauen. Während im Angriff der Spielfaden gefunden war, blieb die Deckung die Achillesferse. Sie ermöglichte den Gästen wiederholt über 1 : 1 Situationen den erfolgreichen Abschluss und beim Spielstand von 18 : 17 in der 41. Spielminute, war der Spielverlauf wieder völlig ausgeglichen. Erst nach einer Auszeit durch Trainer Sylvio Schelletter zeigte die Mannschaft ihr Potenzial und bestätigte ihre Favoritenrolle. Zwar durften die so stark nicht erwarteten Gäste noch beim 21 : 19 auf eine Überraschung hoffen, konnten aber das sichere Tempospiel der Spreewälder nicht mitgehen. Die Deckung hatte sich gefangen und nahm dem Gegner die Räume für den Spielaufbau. Mit flüssigem Kombinationsspiel eröffnete die Mannschaft den Endspurt. Vom 21 :19 bis zum 30 : 21 demonstrierte sie jetzt ihre Leistungsstärke. Auch der eingewechselte Torwart Steve Sangl bestätigte seine gewachsene Leistung beim parieren eines Strafwurfes. Mit Toren von Marian Siebert und Christoph Wilde zum Endstand von 31 : 23 wurde die Mannschaft ihrer Favoritenrolle gegen einen überraschend starken Aufsteiger gerecht auch wenn noch nicht alles nach Wunsch lief.
E. Schelletter |




