OL Berlin-Brandenburg 19. Spieltag: TSG-HC Neuruppin 28:36 (9:16)Spielstärke der TSG Männer reichte nicht In einem von den Gästen aus Neuruppin jederzeit überlegen geführten Spiel mussten die TSG Handballer erneut eine deutliche Niederlage einstecken. Nur in den ersten Minuten der Begegnung zeigten die TSG Männer sich selbstbewusst und waren bemüht, ihr taktisches Konzept umzusetzen.Doch schon nach der 1 : 0 Führung durch Matthias Drannaschk hatte die kompakt stehende Deckung der Gäste wenig Mühe das gefällige,aber drucklose Spiel der Lübbenauer zu kontrollieren. Die Verantwortung für den Torwurf wurde weitergegeben oder mit Fehlwürfen abgeschlossen.Aber auch der HC vergab beste Torchancen. Doch aus vielen Möglichkeiten konnten Christian Herrmann und Sebastian Schulz den Spielstand lediglich auf 3 : 6 verkürzen. Die Gäste, in deren Reihen die polnischen Spieler Daniel Grobelny und Krysstof Gorniak die spielbestimmenden Akteure waren, dominierten mit schnellen Ballwegen und dynamischem Zweikampfverhalten. Schnell fanden sie die Schwachstellen in der Lübbenauer Deckung und erhöhten den Spielstand in der 19. Minute auf 3 : 9. Das Spiel der TSG Männer zwar mit hohem Laufaufwand, aber ideenlos geführt, fehlte die erforderliche Entschlossenheit. Man vermisste körperlichen Einsatz und Risikobereitschaft. Ihr Angriffsspiel, nur selten über die Aussen vorgetragen, war vom Gegner leicht zu antizipieren. Nur Danny Pathe und Sebastian Schulz konnten sich mit Distanzwürfen durchsetzen, bevor Rene Nolde der Treffer zum Halbzeitstand von 9 : 16 gelang. Auch im 2. Spielabschnitt das gleiche Bild. Viel Laufarbeit im Lübbenauer Angriffsspiel und wenig Effektivität. Der Gegner wartete auf Fehler der Gastgeber und baute seinen Vorsprung auf 13 : 24 aus. Im Lübbenauer Spiel vermisste man den bedingungslosen Einsatz der Spieler und den Willen im Kampf um jedes Tor. Erst mit einem Jens Schulze im Lübbenauer Tor und einer doppelten Manndeckung gegen die Neuruppiner Rückraumschützen, konnte deren Angriffsdruck gebremst werden.Zu stark aber das Leistungspotenzial der Gäste. Schnell hatten sie sich der neuen Situation angepasst und nutzten freie Räume und Vorteile im Zweikampfverhalten zum Torerfolg.Gegen eine resignierende Lübbenauer Mannschaft, die leblos und ohne Spielfreude agierte, zeigten die Gäste ihre Überlegenheit.Und gegen eine überforderte Lübbenauer Deckung erhöhten sie den Spielstand bis zum Spielschluss auf 28 : 36. Auch wenn das Endergebnis dem Leistungsstand beider Mannschften gerecht wird, war das Auftreten der Gastgeber eher enttäuschend. E.Sch. Spielerkader Sangl,Steve TW Schulze,Jens-Ulf TW Pathe, Danny 5 Herrmann,Christian 1 Nolde,Rene 1 Oelke,Ronny 2 Schultz,Sebastian 9 Wenzel,Georg 1 Trenkmann,Dustin 3 Drannaschk,Matthias 3 Köhler,Sebastian 3 |